Třeboň ist das Zentrum eines Gebietes mit ausgeprägtem landwirtschaftlichen Charakter. Daher sind hier Firmen tätig, die sich mit Anbau verschiedener landwirtschaftlicher Pflanzen befassen, Viehzüchter sowie die darauf anschließende verarbeitende Industrie. Weiters arbeiten hier Firmen, die den Landwirten Dienstleistungen anbieten. In der Umgebung von Stráž nad Nežárkkou und im Suchdol-Gebiet wird Sand gefördert, der weiter verarbeitet wird. An einigen Stellen wird auch Torf abgebaut. Typische Wirtschaftszweige sind die Forst- und Fischwirtschaft, traditionelle Handwerke sind Glaserzeugung, Keramik und Korbflechten. Direkt in Třeboň wurde im Jahre 1950 der Textilbetrieb n.p. (=volkseigener Betrieb) Otavan errichtet, der nach der Privatisierung seine Tätigkeit als Otavan a.s. fortsetzt. Ein bedeutender, für Třeboň typischer Zweig ist das Kurwesen. Zur Zeit ist die Stadt Třeboň Eigentümer von zwei Kurhäusern - des älteren Kurhauses Bertiny lázně in der Nähe des historischen Zentrums und des Kurhauses Aurora am Ufer des Teiches Svět. Die Besucher der Stadt können von Jahr zu Jahr mehr Unterkunftseinrichtungen, Restaurants sowie weitere Dienstleistungen vorfinden, die mit dem Fremdenverkehr zusammenhängen. In Hinsicht darauf, daß Třeboň eine der drei größten Städte des Bezirkes Jindřichův Hradec ist, sind hier viele Menschen auch in verschiedenen Ämtern beschäftigt, die auf dem Třeboňer Gebiet die staatliche Verwaltung ausüben.















