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Johan Adolf I. von Schwarzenberg

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Kalendar

Soli Mrtvého moře, bylinné koncentráty

Čas: 17. květen 16:00
Místo: Denní bar
Cena: zdarma

Líbáš jako ďábel

Čas: 17. květen 20:00
Místo: Kino Světozor
Cena: 125,-

Co jíte ? Lenka Lakomá

Čas: 17. květen 18:30
Místo: Denní bar
Cena: zdarma

Taneční večer s kapelou Rondo

Čas: 17. květen 19:00
Místo: Společenský sál
Cena: 30,-

Kalendář akcí

Novinky

 A je to tu! 26. května se opět po roce sejdeme na Masarykově náměstí v Třeboni, abychom společně osedlali svoje jednostopé bezmotorové stroje a objevili další prima místa na Třeboňsku. Nebojte, nepůjde o nejrychlejší časy ani žluté trikoty. My se na kolech kocháme.


 

 Vaše vstupenky na jedno kliknutí.


  

Divadelní představení v předplatném.

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Poštolky online

Pokud budete mít čas a chuť, můžete nahlédnout do soukromého života páru poštolek ve věži kostela sv. Jiljí. Do jejich budky jsme nainstalovali kameru, která vše přenáší na internet. Jsou to následující webové adresy: http://mcech.tbn.cz/falco.php, volavky.trebonsko.org. Celý přenos by se nemohl uskutečnit bez technické podpory, kterou zajišťuje firma Skynet a Marek Čech. Díky také pánům P. Pitlovi a Pytelkovi z římsko-katolické farnosti v Třeboni za trpělivost s námi i s dotyčnými poštolkami.

Vašek Bartuška


Jan Adolf I. von Schwarzenberg wurde als zweitgeborener Sohn des Grafen Adam von Schwarzenberg am 20. Sptember 1615 in Weibelskirchen geboren. Diese Geburt hat seine Mutter mit dem Leben bezahlt und daher wurde er gemeinsam mit seinem älteren Bruder bei der Grossmutter erzogen und später haben beide gemeinsam an der königlichen Akademie in Paris studiert. Hier ist ihnen der Zutritt bis zum königlichen Hof gelungen und sie hatten Kontakte auch mit dem berühmten Minister Kardinal de Richelieu. Seit 1631 haben sie ihre Bildung auch durch Reisen durch Deutschland, Holland, Frankreich und Italien ergänzt. Bei der Rückkehr in die Heimat ist es jedoch in der Familie zu einer Tragödie gekommen, die Adolf´s Leben grundsätzlich verändert hat. In Köln ist 1836 nämlich sein älterer Bruder František [Franz] Hartrad gestorben. Seit diesem Augenblick haben sich alle Familienambitionen nur auf Johann Adolf konzentriert.

Obwohl er ursprünglich zum geistlichen Beruf bestimmt war und seit 1635 sogar die Aufnahme in den Orden der Johanniter und das Erhalten einer Kommende in Pommern erlangte, musste er sich nun den Pflichten des Majoratssherren widmen und in das öffentlichen Leben eintreten. Er hat den Dienst am österreichischen Kaiserhof gewählt und schon 1637 wurde er in den Rang des Kammerherrn bestätigt. Bald darauf folgte eine glänzenden Amtskarriere. Schon 1640 ist er kaiserlicher Reichshofrat und Mitglied des kaiserlichen Kriegsrats geworden. Bald darauf ist er in die Dienste des Erzherzogs Leopold Wilhelm, den Bischof von Olomouc [Olmütz], eingetreten, der 1647 zum Statthalter in den Niederlanden ernannt wurde. Dorthin hat ihn auch Graf Schwarzenberg begleitet und ist dort mit ihm ganze sechs Jahre geblieben. Seine Karriere hat sich ihrem Höhepunkt genähert. Im J. 1648 wurde er zum wirklichen kaiserlichen Geheimrat ernannt und zwei Jahre später erreichte er die höchste Auszeichnung, den Orden des Goldenen Vlieses.

Zu dieser Zeit ist auch sein Dienst in den Niederlanden zu Ende gegangen und 1653 hat er sich endgültig nach Wien begeben. Der Erzherzog hat ihn für seine Dienste reich entlohnt. Vor seinem Tod hat er ihm 250.000 Gulden und einige kostbare Gobelins vermacht. Nun hat Schwarzenberg begonnen seine Karriere in Österreich aufzubauen. Sein Einfluss ist ständig angewachsen und bald hat er den bis zu dieser Zeit mächtigsten Mann der Monarchie, den Fürsten Václav [Wenzel] Eusebius von Lobkowitz, überholt. Der glänzende 14. Juli 1670 hat ihn die Beförderung in den Stand der Reichsfürsten auf Grund des Rechtes der Primogenitur gebracht und die Schwarzenberg´sche Grafschaft wurde vom Kaiser zur "gefürsteten Grafschaft" erklärt. Und so ist ein Erfolg nach dem anderen gekommen. 1671 hat ihn der Kaiser mit dem "Grossen Palatinat" ausgezeichnet. Das war ein Privileg, das ihm erlaubt hat auch andere Personen in den Adelstand zu erheben und vor allem durfte er eigene Münzen prägen. Dieses Recht hat er aber erst im J. 1682 angewendet, als er begonnen hat vollwertige Dukaten und Taler zu prägen.

Der Lebensweg des Grafen und späteren Fürsten Jan Adolf war zwar nicht leicht, aber durch masslosen Fleiss und brillante diplomatische Züge und Aktivitäten ist er zum umfangreichen Eigentum gekommen. Er hatte aber auch grosses Glück. Im J. 1646 ist der bayerische Familienzweig der Schwarzenberger ausgestorben und auf diese Weise ist er in den Besitz deren Erbschaft gekommen und zum Herrscher der Grafschaft Schwarzenberg geworden. Im J. 1654 haben ihn auch die Stände des Königreiches Böhmen unter sich (Inkolat) aufgenommen. Schon 1658 hat er die Herrschaft Křivoklát mit Krušovice als Pfand bekommen. Eigenes Vermögen in Böhmen hat er aber erst im J. 1660 erworben, als ihm Erzherzog Leopold Wilhelm die Herrschaft von Třeboň abgetreten hat. Auf diese Weise hat er die riesigen Schulden zurückgezahlt, die er bei Jan Adolf hatte. Der Erwerb von Třeboň war der Anfang von weiteren Einkäufen in Böhmen. Schon 1661 hat Schwarzenberg die Herrschaft Hluboká [Frauenberg] gekauft , ein Jahr später Mšec und ein Palast am Prager Hradschin, 1671 den Hof Radomilice bei Protivín, 1672 Bzí und Branovice bei Třeboň, 1675 die Herrschaft Vlčice in Nordosten Böhmens, 1678 Žimutice und 1679 Nižburk bei Křivoklát. So hat er die Basis für die Machtstellung seiner Familie in den böhmischen Ländern gelegt.

Schon aus dem, was gesagt wurde, ist klar, dass Jan Adolf zu den vordersten Männern seiner Zeit gehört hat. Seine Fähigkeiten und erstaunlichen Fleiss bezeugt auch seine umfangreiche Korrespondenz und riesige schriftliche Hinterlassenschaft. Er selber korrespondierte in fünf Sprachen - in Deutsch, Latein, Französisch, Italienisch und Spanisch. Ernste Bewunderung verdient vor allem der Inhalt dieser Korrespondenz, der die Breite und Tiefe seiner klassischen Bildung beweist. Er hat jedoch bedauert, dass er wegen des hohen Alters nicht mehr fähig sei auch Tschechisch zu lernen. Wegen grosser Besitzungen in Böhmen hat er das für seine Pflicht gehalten. Jedenfalls hat er aber befohlen, dass alle seine Beamten beide Sprachen des Landes perfekt beherrschen müssen, also sowohl Deutsch als auch Tschechisch. Dasselbe hat auch für seine Kinder und die ganze Familie gegolten. Jan Adolf I., der seit 1644 mit Maria Justine Gräfin von Starhemberg verheiratet war, hatte aus dieser Ehe sieben Kinder. Von den Kindern hat neben dem Sohn Ferdinand nur die Tochter Maria Ernestine (1649 - 1719) überlebt, die 1666 den Fürsten Johann Kristian von Eggenberg I. geheiratet hat. Da jedoch ihre Ehe kinderlos geblieben ist und ihr Urneffe Johann Kristian von Eggenberg auch keine Nachfahren hinterlassen hat, ist der ganze Besitz mit Krumlov [Krummau] an der Spitze an die Familie Schwarzenberg übergegangen. Das alles hat sich aber erst nach dem Tod von Jan Adolf abgespielt, der am 26. Mai 1683 in Laxenburg bei Wien plötzlich gestorben ist.