Informationen- und Kulturzentrum von Třeboň

Die Švamberks

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Kalendar

Soli Mrtvého moře, bylinné koncentráty

Čas: 17. květen 16:00
Místo: Denní bar
Cena: zdarma

Líbáš jako ďábel

Čas: 17. květen 20:00
Místo: Kino Světozor
Cena: 125,-

Co jíte ? Lenka Lakomá

Čas: 17. květen 18:30
Místo: Denní bar
Cena: zdarma

Taneční večer s kapelou Rondo

Čas: 17. květen 19:00
Místo: Společenský sál
Cena: 30,-

Kalendář akcí

Novinky

 A je to tu! 26. května se opět po roce sejdeme na Masarykově náměstí v Třeboni, abychom společně osedlali svoje jednostopé bezmotorové stroje a objevili další prima místa na Třeboňsku. Nebojte, nepůjde o nejrychlejší časy ani žluté trikoty. My se na kolech kocháme.


 

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Divadelní představení v předplatném.

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Poštolky online

Pokud budete mít čas a chuť, můžete nahlédnout do soukromého života páru poštolek ve věži kostela sv. Jiljí. Do jejich budky jsme nainstalovali kameru, která vše přenáší na internet. Jsou to následující webové adresy: http://mcech.tbn.cz/falco.php, volavky.trebonsko.org. Celý přenos by se nemohl uskutečnit bez technické podpory, kterou zajišťuje firma Skynet a Marek Čech. Díky také pánům P. Pitlovi a Pytelkovi z římsko-katolické farnosti v Třeboni za trpělivost s námi i s dotyčnými poštolkami.

Vašek Bartuška


Ein wirklich schönes Wappen haben die Herren von Švamberk [Schwanberg] getragen. Ihr silberner Schwan mit dem goldenen Schnabel - oder wie man in der Heraldik sagt, mit der goldenen Lippe - sieht im roten Feld wirklich sehr schön aus. Diese Adelsfamilie stammte ursprünglich aus Südwestböhmen. Da jedoch diese Familie reichlich verzweigt war, sind mehrere Mitglieder bis nach Mähren gekommen. Einer dieser Zweige war die Linie der Herren von Bor.

Ihr Gründer war Jan von Švamberk [Johann von Schwanberg], der von seinem Vater Hynek den Sitz Bor geerbt und auch das Amt von Domažlice [Taus] bekommen hat. Unter dem Einfluss seiner Gattin Benigny von Starhemberg und dem Umstand, dass seine Familie nahe der bayerischen Grenze gelebt hat, haben sich ihre Nachkommen germanisiert. Sie sind auch von der katholischen Konfession zurückgetreten und haben den lutherischen Glauben angenommen. Als dann Jan im J. 1533 verstorben war, teilten sich das Erbe di4e Söhne Petr, Bartoloměj und Jan Erazim [ Peter, Bartolomäus und Johann Erasim] so, dass der erste Ronšperk bekommen hat und die übrigen je eine Hälfte von Bor. Jan Erazim wurde in den Jahren 1557 bis 1560 zum Hauptmann von Slavkov und Šonfeld. Darüberhinaus wurde er 1561 zum höchsten Münzmeister. An seinem Todestag, den 10.Mai 1580, war er aber kinderlos und so wurden seine Neffen, die Söhne des älteren Bruders Petr, zu Erben.

Petr ist am 24. Juni 1575 gestorben. Er war zweimal verheiratet: zuerst mit Dorota von Haidek, die 1551 gestorben ist, und 1553 mit Anežka von Lobkovic [Agnes von Lobkowitz], die im Dezember 1572 gestorben ist. Sein einziger Sohn Jan Jiří [Johann Georg] hat 1573 von Vater den Sitz Ronšperk bekommen und 1584 Orlík erworben, zu dem er 1592 Kovářov zugekauft hat. Es ist aus ihm ein reicher Mann geworden und er hat begonnen sich auch mit der Politik zu befassen. Er wurde zum königlichen Rat, ab 1595 auch Kammerrat und in den Jahren 1600 bis 1609 auch Hofrichter.

Und endlich in den Jahren 1609 - 1611 hat er das Amt des höchsten Kämmerers bekleidet und wurde auch zum Hauptmann der Kreise von Prácheň und Bechyně. Seinen Teil von Bor, den er von Jan Erazim geerbt hat, hat er 1600 im Austausch für Mašťov abgetreten, das er aber 1603 wieder verkauft und dafür 1604 Laskovice gekauft hat.

Zu dieser Zeit ist seine grosse Gelegenheit gekommen. Nach dem Erbabkommen zwischen den Rosenbergern und Bohuslav von Švamberk [Gottlob von Schwanberg] vom J. 1484, konnte er nun die Erbschaft nach Petr Vok von Rožmberk verlangen, der der letzte seiner Familie war und keine Nachfahren hinterlassen hat. Der Herr von der Rose hat diese Erbschaft akzeptiert und in einem am 4. Januar 1610 niedergeschriebenen Vertrag die Ansprüche der Švamberks anerkannt. Nach seinem Tode (1611) hat Jan Jiří von Švamberk die Herrschaften Třeboň [Wittingau[, Borovany und Nové Hrady [Gratzen], ein Haus am Prager Hradschin und 1612 auch Rožmberk [Rosenberg] erworben. Dazu hat er 1612 auch noch Zvíkov zugekauft. Der Kaiser Matyáš [Mathias] hat ihm am 24. Februar 1614 sein altertümliches Wappen bestätigt und erlaubt dieses Wappen mit der Rosenbergischen Rose zu ergänzen.

Sein Reichtum konnte er aber nicht lange geniessen. Er ist nämlich im Juni 1617 gestorben. In die Erbschaft sind seine zwei Söhne und die Tochter eingetreten. Der älteste, Petr, ist noch vor Vaters Tod (1600) nach Paris gereist und wollte sogar nach England weiterreisen. Auf Vaters Wunsch ist er jedoch nach Hause zurückgekehrt. 1605 hat er Anna Maximiliana von Oprštorf geheiratet und ist schon 1607 zum Hauptmann des Kreises von Plzeň [Pilsen] geworden. König Matyáš hat ihn 1612 aufgefordert ihn zu der Wahl nach Frankfurt zu begleiten. Nach der Rückkehr im J. 1615 hat ihm sein Vater die Verwaltung seiner Höfe erteilt. Drei Jahre später hat er sich aktiv an dem Aufstand der böhmischen Stände (1618) beteiligt. Er ist sogar zum Direktor und Landesverwalter gewählt worden. Im Unterschied zu den übrigen hat er die Landesstände sehr tatkräftig unterstützt und aus eigenen Mitteln ein Infanterie-Bataillon unterhalten. Im Mai 1620 ist er jedoch in Prag vorzeitig gestorben.

Die strafende Hand der Habsburger hat nach der Schlacht am Weissen Berg bei Prag auch ihn nicht ausgelassen, obwohl er schon längst verstorben war. Die Richter haben 1621 sein ganzes Vermögen konfisziert und sein Andenken wurde öffentlich verdammt. Alle Güter wurden - ohne Rücksicht auf die schuldlosen Erben - beschlagnahmt und sofort weiterverkauft. Die Witwe (inzwischen schon verheiratet Frau von Žerotín) hat - dem König Friedrich von der Pfalz nachfolgend - das Land verlassen und hat mit ihren 7 Kindern eine Zeitlang in Frankfurt gelebt. Später hat sie sich nach Polen zurückgezogen, von wo sie vergeblich nach Gerechtigkeit appelliert hat. Genau so schlecht war auch das Schicksal des Bruders von Petr, Adam. Bei Petr´s Tod war er noch minderjährig und sogar ausserhalb des Böhmischen Königreiches. Trotzdem wurde er der ganzen Erbschaft enthoben. Angeblich waren es 11 Kisten von Silber und anderen Gut. Er hat angestrebt wenigstens ein Hälfte von Orlík und Zvíkov zurückzubekommen, jedoch vergeblich. Erst 1652 hat ein Gericht entschieden, er solle eine Hälfte des Preises seiner Erbschaft bezahlt bekommen, damit war er aber nicht einverstanden. Ebenso stolz hat er 1663 die blosse Auszahlung von Alimentationen abgelehnt. Er hat nur von dem wenigen Geld gelebt, das ihm seiner Zeit die Böhmische Ständekammer ausgezahlt hat und von dem was er vom Grafen Schwarzenberg erhalten hat. Sein Recht hat er 1655 an den Grafen Paar übertragen und ist dann am 24. Dezember 1664 gestorben. Noch 4 Tage vor seinem Tod hat er seine Rechte zu Třeboň dem Grafen Schwarzenberg übertragen, der kurz vorher diese Domäne gekauft hat.