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Die Schwarzenberger

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Kalendar

Soli Mrtvého moře, bylinné koncentráty

Čas: 17. květen 16:00
Místo: Denní bar
Cena: zdarma

Líbáš jako ďábel

Čas: 17. květen 20:00
Místo: Kino Světozor
Cena: 125,-

Co jíte ? Lenka Lakomá

Čas: 17. květen 18:30
Místo: Denní bar
Cena: zdarma

Taneční večer s kapelou Rondo

Čas: 17. květen 19:00
Místo: Společenský sál
Cena: 30,-

Kalendář akcí

Novinky

 A je to tu! 26. května se opět po roce sejdeme na Masarykově náměstí v Třeboni, abychom společně osedlali svoje jednostopé bezmotorové stroje a objevili další prima místa na Třeboňsku. Nebojte, nepůjde o nejrychlejší časy ani žluté trikoty. My se na kolech kocháme.


 

 Vaše vstupenky na jedno kliknutí.


  

Divadelní představení v předplatném.

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Poštolky online

Pokud budete mít čas a chuť, můžete nahlédnout do soukromého života páru poštolek ve věži kostela sv. Jiljí. Do jejich budky jsme nainstalovali kameru, která vše přenáší na internet. Jsou to následující webové adresy: http://mcech.tbn.cz/falco.php, volavky.trebonsko.org. Celý přenos by se nemohl uskutečnit bez technické podpory, kterou zajišťuje firma Skynet a Marek Čech. Díky také pánům P. Pitlovi a Pytelkovi z římsko-katolické farnosti v Třeboni za trpělivost s námi i s dotyčnými poštolkami.

Vašek Bartuška


Einen Türkenkopf in ihrem Wappen hatten in Südböhmen nur die Fürsten von Schwarzenberg. Diese Familie, die sich im J. 1802 in zwei Geschlechterlinien getrennt hat, hat ihren Sitz in unserer Region mit kurzer Unterbrechung (1948 - 1989) bis in unsere Tage. Zum erstenmal wird diese Familie 1155 erwähnt. Die ersten bekannten Vorfahren stammten aus Niederfranken im heutigen Deutschland, von der kleinen Burg Seinsheim. An diese Zeit erinnert das rechte obere Viertel des Wappens, das siebenmal in vier silberne und vier blaue Streifen gespalten ist. Den jetzigen Namen trägt die Familie seit 1405, als der Vorfahr Erkinger die Burg und Herrschaft Schwarzenberg erworben hat. Nach seinem Tod hat sich die Familie in den Stefansberger und den Hohenlandsberger (fränkischen) Zweig getrennt.

Zur nächsten Erweiterung des Wappens ist es 1566 gekommen, als Jan [Johann] der Jüngere von Schwarzenberg (vom fränkischen Zweig) in den gräflichen Stand erhoben wurde und in den Wappen ist der silberne Turm hinzugekommen, der jetzt in der rechten Hälfte des Herzschildes des Wappens liegt. Jan, der die alte Anna Neumann, Besitzerin der Herrschaft Murau in Österreich, geheiratet hat, ist auf die Weise zu einem riesigen Reichtum gekommen. Seine zwei Söhne sind jedoch jung gestorben und das Eigentum ging an den Hohenlandsberger Zweig über, konkret an Jan [Johann] Adolf I. (1615 - 1683), der 1660 nach Böhmen übersiedelt ist. Zu der Zeit war das Wappen schon um den Türkenkopf reicher, dem ein Raabe das linke Auge aushackt. Diese Wappenfigur hat 1598 Adolf von Schwarzenberg, Grossvater von Jan Adolf I., für die Eroberung der Festung Raab in Ungarn erhalten. Das Symbol des Türken ist klar und der Raabe symbolisiert den Namen der Festung Raab (heute das ungarische Györ).

Jan Adolf, der die Familie wieder zu einer Linie vereinigt hat, war aber nicht bereit eine militärische Karriere wie sein Grossvater anzustreben. Er hat den Weg eines Beamten und Diplomaten gewählt. 1645 ist er in die Dienste des Erzherzogen Leopold Wilhelm von Habsburg eingetreten. Als ersten Besitz in Böhmen hat er 1654 (vorläufig nur als Pfand) Křivoklát, Nižburg und Krušovice erworben und gleichzeitig damit auch das Recht sich im Königreich auf die Dauer niederzulassen. Schwarzenberg´s Dienste beim Erzherzog konnten aber an den üblichen Geldausleihen nicht vorbeigehen, die der Habsburger nicht fähig war zurückzuzahlen. Aus diesem Grund hat der Kaiser 1660 seine Herrschaft Třeboň dem Jan Adolf I. an Stelle der Zurückzahlung überlassen. Es stimmt also nicht, dass das Eigentum der Schwarzenberger durch Konfiskationen nach der Schlacht am Weissen Berg erworben wurde, wie oft falsch behauptet wird. Ein Jahr später kauft Johann Adolf I. die Herrschaften Hluboká [Frauenberg] (1661), Mšec (1662) und weitere und weitere Herrschaftsgüter.

Sein sehr fähiger Sohn Ferdinand (1652 - 1703) hat wieder neue Figuren in das Familienwappen erworben. Nach seinem Schwiegervater hat er neben dem grossen Vermögen auch zwei Herrschaften geerbt: die Grafschaft Sulz, die im Familienwappen durch ein silbernes Feld mit drei roten Spitzen im linken oberen Viertel repräsentiert wird, und die Landgrafschaft von Klegau mit drei goldenen Garben im blauen Feld, jetzt im Herzschild des Wappens. Zu einem wichtigen Dokument für die Zukunft der Familie wurde Ferdinands Testament aus dem Jahr 1703, in dem der Fürst zwei Stammespfleglingspflichten testamentarisch verfügt hat, wodurch er die Gründe zur zukünftigen Aufteilung des Familienbesitzes in zwei selbständige und voneinander unabhängige Teile gelegt hat.

Zu dieser Situation ist es tatsächlich im Jahr 1802 gekommen, als die Brüder Josef (1769 - 1833) und Karel Filip [Karl Philipp] (1771 - 1820) zu Gründern von zwei Linien der Familie wurden. Die Primogenitur, die manchmal auch als der Zweig Hluboká-Třeboň-Krumlov bezeichnet wird, existierte bis ins J. 1950, als das vorletzte Mitglied, JUDr. Adolf von Schwarzenberg (1890 - 1950) gestorben ist. Er stand an der Spitze der Familie seit der komplizierten Zeit nach dem I. Weltkrieg. Noch bevor er sein Erbe übernehmen konnte, kam der 15. März 1939 und der Fürst musste vor den Nazis ins Ausland flüchten. 1940 wurde ihm das ganze Eigentum von der Gestapo beschlagnahmt. Nach dem Krieg wurde schon am 8. Mai 1945 auf den ganzen Besitz die Volksverwaltung verhängt und unter dem Druck der Sozialdemokraten und der Kommunisten hat am 10. Juli 1947 das Parlament des Gesetz Nr. 143/1947 ABl. verabschiedet, nach dem das ganze Eigentum der Schwarzenbergischen Primogenitur in der Tschechoslowakei an das Land Böhmen übertragen wurde. Nachdem das Inkrafttreten des Gesetzes über die Kreisverwaltung wurde zum 1.1.1950 dieser Besitz unter die zuständigen Ministerien verteilt.

Gegenwärtig ist der Repräsentant der Familie Karel VII. von Schwarzenberg (1937), durch dessen Person es zur Wiedervereinigung der beiden Linien der Familie gekommen ist. 1962 wurde er nämlich von JUDr. Jindřich [Heinrich] von Schwarzenberg (1903 - 1965), dem Bruder von Adolf, adoptiert, wodurch er zu seinem Nachfolger und Erben wurde.