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Adolf Fürst von Schwarzenberg

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Kalendar

Soli Mrtvého moře, bylinné koncentráty

Čas: 17. květen 16:00
Místo: Denní bar
Cena: zdarma

Líbáš jako ďábel

Čas: 17. květen 20:00
Místo: Kino Světozor
Cena: 125,-

Co jíte ? Lenka Lakomá

Čas: 17. květen 18:30
Místo: Denní bar
Cena: zdarma

Taneční večer s kapelou Rondo

Čas: 17. květen 19:00
Místo: Společenský sál
Cena: 30,-

Kalendář akcí

Novinky

 A je to tu! 26. května se opět po roce sejdeme na Masarykově náměstí v Třeboni, abychom společně osedlali svoje jednostopé bezmotorové stroje a objevili další prima místa na Třeboňsku. Nebojte, nepůjde o nejrychlejší časy ani žluté trikoty. My se na kolech kocháme.


 

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Divadelní představení v předplatném.

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Poštolky online

Pokud budete mít čas a chuť, můžete nahlédnout do soukromého života páru poštolek ve věži kostela sv. Jiljí. Do jejich budky jsme nainstalovali kameru, která vše přenáší na internet. Jsou to následující webové adresy: http://mcech.tbn.cz/falco.php, volavky.trebonsko.org. Celý přenos by se nemohl uskutečnit bez technické podpory, kterou zajišťuje firma Skynet a Marek Čech. Díky také pánům P. Pitlovi a Pytelkovi z římsko-katolické farnosti v Třeboni za trpělivost s námi i s dotyčnými poštolkami.

Vašek Bartuška


Adolf Fürst von Schwarzenberg - der letzte der Primogenitur

Ein siebenmal gespaltenes Feld mit vier silbernen und vier blauen Streifen bildet einen Teil des Familienwappens der Fürsten von Schwarzenberg. Es handelt sich um das ursprüngliche und älteste Wappen der Herren von Seinsheim: das ist der älteste Name der Vorfahren dieses ruhmreichen Geschlechts, das sich 1660 in Böhmen angekauft hat. Zur Aufteilung der Familie in zwei Linien ist es im J. 1802 gekommen, wo der ältere Zweig von Hluboká - Krumlov [Frauenberg - Krummau] und der jüngere von Orlík entstanden sind.

Zum letzten Mitglied des älteren Familienzweiges wurde Adolf Schwarzenberg. Geboren am 18. August 1890 als Sohn von Jan [Johann] Nepomuk (1860 - 1938) und Teresia, geb. von Trauttmansdorf. Als Patengeschenk hat er eine undankbare Aufgabe bekommen. Das zwanzigste Jahrhundert, das voll von Konflikten, Kriegen und Revolutionen war, war dem Adel und seinen Traditionen sicher nicht geneigt. Längst vorbei war die Zeit der feudalen Privilegien und der ritterlichen Romantik. Wer bestehen wollte, musste ausreichend gebildet sein und es durften ihm auch Begabung, Talent und Glück nicht fehlen. Adolf Schwarzenberg hat alle diese Forderungen erfüllt, nur das letzte hat ihm gefehlt - nämlich das Glück.

Nach der Grundschule hat er das Gymnasium absolviert, ein Jahr hatte er in England verbracht und nach dem Militärdienst hat er an der Karls-Universität zu Prag Jura studiert, wo er 1914 mit dem Doktor-Titel absolviert hat. Und gleich danach ist er in die Kriegsgetümmel des I. Weltkrieges geraten. An der Front im Nahen Osten ist er in Gefangenschaft geraten, von der er erst 1919 zurückgekehrt ist. Nach seiner Rückkehr nach Hause hat ihn sein Vater zum Generalbevollmächtigten des Familieneigentums ernannt. In den zwanziger Jahren wurde nämlich die 1. Bodenreform verkündet. Ihre Aufgabe war die Enteignung des grossen Bodenbesitzes in Land und seine Überführung in den Besitz von kleinen Bodenbesitzern aus den Reihen von Landwirten, Gemeinden und auch des Staates. Es war von allem Adolf Schwarzenberg, der im Namen seiner Familie komplizierte Verhandlungen mit dem Staatlichen Bodenamt geführt hat und es ist ihm gelungen wenigstens ein Drittel des ehemaligen Beitzes in einem Block zu erhalten. Völlig enteignet wurden die Grossgrundbesitze von Citoliby, Dlouhá Ves-Prášily [Stubenbach], Jinonice, Mšec, Netolice und Třeboň, wobei auch weitere Grossgrundbesitze wesentlich verkleinert wurden. Der restliche Besitz war jedoch auch weiterhin eine perfekt verbundene und selbständig prosperierende Wirtschaftseinheit, die noch dazu auf ihre berühmte Fürsorge für alle Angestellten stolz sein konnte (in einem Mass, über das unsere Gewerkschafter bis heute nur träumen können).

Nachdem die Verhältnisse wieder ruhiger geworden sind, hat Adolf am 28. Oktober 1930 Hilde, die Prinzessin von Luxemburg und Nassau geheiratet. Beide waren leidenschaftliche Jäger und haben meist in einer Jagdhütte in Stará Obora gewohnt. Bald hat sie aber die Schönheit des afrikanischen Kontinents ergriffen und sie haben 1933 die Farm M´pala unweit von Nairobi gekauft. Nach dem Tod von Jan hat Adolf 1938 die ganze Erbschaft übernommen. Er konnte noch auf seinem Schloss in Český Krumlov [Krummau] den Präsidenten Edvard Beneš empfangen und das war eigentlich alles. Die Besetzung unserer Grenzgebiete durch die Nazis hat einige der Grossgrundbesitze entzwei geteilt, sodass ein Teil davon an Deutschland zukam und ein Teil in der CSR blieb.

Die daraus sich ergebenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten brauchen sicher nicht besonders hervorgehoben zu werden. Für den Schwarzenberg wurde aber dieses Problem durch Adolf Hitler gelöst, indem er auch den Rest des behackten Staates besetzt hat und am 17. August 1940 den ganzen Schwarzenbergischen Besitz von der Gestapo beschlagnahmen lassen.

Adolf Schwarzenberg ist gemeinsam mit seiner Frau in die USA emigriert. Hier hat er an der Columbia Universität das Doktorat der Philosophie erworben. Das hat unserem damaligen Aussenminister Jan Masaryk "sehr imponiert", was er auch in seinem Schreiben vom 8.10.1945 erwähnt hat. Jan Massaryk hat auch mit grossem Lob die Tatsache erwähnt, dass Adolf Schwarzenberg die Anti-Nazi-Widerstandsbewegung sowohl zu Hause als auch im Ausland finanziel unterstützt hat und unsere Exilregierung mit Dr. Beneš als Exil-Präsident fühlten sich ihm gegenüber sehr verpflichtet. Zu seiner Rückkehr in die Heimat ist es aber leider nie gekommen und über die Dankbarkeit ihm gegenüber ist nie ein Wort gefallen (was übrigens bei uns des öfteren der Fall ist). Anstelle dessen hat die links orientierte Presse eine Hetzkampagne unter der Parole "Kampf um die vier Milliarden" gestartet. So hoch wurde nämlich im J. 1945 das Eigentum der Schwarzenberger in Böhmen gewertet. Das Ergebnis dieser sorgfältig vorbereiteten Aktion war die sog. "Lex Schwarzenberg" - ein Gesetz, das das ganze Eigentum der Schwarzenberger ohne Ersatz enteignet hat. Die Autoren dieses Gesetzes waren die sozialdemokratischen Abgeordneten. Der spätere sog. "Siegreiche Februar" (1948) hat diese Tatsache nur besiegelt. Die Leiden and Strapazen, die JUDr Adolf Schwarzenberg lange Jahre ertragen musste, die Verfolgung von der Gestapo quer durch ganz Europa, dann die Emigration und der Verlust fast des ganzen Familienbesitzes, das alles hat seine Gesundheit schwer erschüttert. Und so ist er, ohne eines Erben, als letztes Mitglied der älteren Familienlinie, am 24. Februar 1950 in Italien gestorben.